USA – Der Südwesten

Traumreise durch den Südwesten der USA

God´s own country nennen die Amerikaner gerne ihr Land und nirgendwo sonst wird das Wirken der natürlichen Kräfte sichtbarer als im Südwesten mit seinen einzigartigen Landschaften.

Los Angeles
Hollywood

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Tat hat dieser Teil der USA einmalige Naturerscheinungen zu bieten, wie man sie in dieser Form nirgendwo sonst findet. Ob der Yoshua Tree National Park und im Yosemite Park in Kalifornien, das Monument Valley und Grand Canyon in Arizona oder der Bryce Canyon in Utah,

alle sind einzigartig und beeindrucken den Besucher ebenso wie die schier endlosen Weiten, in denen man oft meilenweit geradeaus bis zum Horizont fahren kann, ohne einem anderen Auto zu begegnen. Auch die unsterbliche Route 66 und Las Vegas, Nevada gehören zu den Highlights auf einer Tour durch den Südwesten der USA.

Joshua Tree photo

Südkalifornien und Arizona –

Von Los Angeles zum Grand Canyon

Palm Springs photoVon Los Angeles aus startet die Route in östlicher Richtung nach Palm Springs. Ursprünglich war die Stadt am Fuß des Mount San Jacinto ein kleiner Kurort für die Filmemacher und Stars aus Hollywood. Heute findet man dort gute Shopping Möglichkeiten sowie unzählige Tennisplätze und Golfanlagen und mit über 100 Golfturnieren im Jahr nennt man Palm Springs auch die Golfhauptstadt der Welt.

Etwa 75 Km östlich kommt man auf dem Interstate Highway 10 zum Joshua Tree National Monument. Manche Besucher lassen sich hier von den grandiosen Felsformationen faszinieren, andere sind hingerissen von der Vielfalt der Fauna. Die Attraktion dieses Naturschutzgebietes sind die bizarren Joshua Bäume. Vor allem im März und April, wenn deren riesige grünlich weißen Blütendolden sprießen, ist es hier besonders schön. Die bis zu 15 m hohen Palmen, die ihren Namen im 19. Jahrhundert von mormonischen Siedlern erhielten, können bis zu 900 Jahre alt werden.

In östlicher Richtung überquert man die Staatsgrenze nach Arizona, wo man dann in nördlicher Richtung ein Stück am Colorado River entlangfahren kann, bevor man den Lake Havasu erreicht. Die schönen Picknick-Plätze entlang des Seeufers bieten sich ideal für eine kleine Pause an. Auf dem weiteren Weg zum Grand Canyon erlebt man die Wüsten von Arizona in ihrer vielfältigen Form.

Rod´s Steak House photo
Photo by OpenSkyMedia

Bevor man zum Grand Canyon kommt, empfiehlt sich eine Übernachtung in Williams, Arizona, (Gateway to the Grand Canyon) das etwa 60 Meilen vom Südrand des Canyons entfernt liegt. Hier geht man zum Essen am besten in das berühmte Rod´s Steak House, wo es neben sehr gutem Seafood natürlich vor allem Steaks und Prime Ribs in allen Variationen und Größen gibt.

Von Williams geht es in nördlicher Richtung ca. eine Std. zum Südrand des Grand Canyon. Hier sollte man unbedingt einen Rundflug in einer 2-motorige Maschine für ca. 45 Minuten buchen. Die Eindrücke und Aussichten, die sich dem Betrachter aus der Vogelperspektive mit bloßem Auge bieten, lassen sich so mit keiner noch so guten Kamera festhalten und auf keinem noch so schönen Foto darstellen. Schon wenn man über den Rand des Canyons fliegt, erhält man einen atemberaubenden Blick über dieses gigantische Naturwunder.

Colorado River photo

Arizona – Lake Powell und Monument Valley

Lake Powell photoVom Grand Canyon in nordöstlicher Richtung dem Colorado River folgend kommt man zum Lake Powell. Er ist das Herzstück der Glen Canyon National Recreation Area und das Rainbow Brigde National Monument die Hauptattraktion. Der Lake Powell ist ein Stück aufgestauter Colorado River und ideal geeignet für Wassersport aller Disziplinen.

Weiter östlich vom Lake Powell liegt das weltberühmte Monument Valley. Dieses Stück Natur, bekannt aus unzähligen Western Filmen und etlichen Werbeplakaten steht heute unter der Verwaltung der Navajo-Indianer. Hier kann man an einer geführten Tour über unbefestigte Sandwege teilnehmen oder einfach auf einer jener langgestreckten Highways durchfahren, die scheinbar endlos geradeaus bis zum Horizont gehen.

Monument Valley photo

 

Route 66 – Ein unsterblicher Mythos

 Es war nur ein 3600 Km langer Highway von Chicago nach Santa Monica bei Los Angeles, der in Arizona durch Flagstaff und an Williams vorbeiführt. Damals als Tausende vor den Staubstürmen in Oklahoma ins gelobte Land am Pazifik flüchteten, entstanden die Geschichten, die diese Straße unvergessen machten. Die Route 66: Unsterblich wurde sie als Nat King Cole sein Lied „Get your kicks on Route 66“ sang.

Route 66 photo
Photo by samtoppingphoto

 

 

Utah – Der Mormonen Staat –

Bryce Canyon, Zion National Park

Vom Monument Valley geht die Reise in westlicher Richtung über den Lake Powell und dann über die Grenze nach Utah zum Bryce Canyon National Park. Das Paiute-Wort für Bryce Canyon – „Rote Felsen, die wie Männer in einem schüsselförmigen Canyon stehen.“ – beschreibt diese Landschaft sehr treffend. Die unterschiedlichen Tönungen in Rot, Rosa und Creme verleihen diesem Canyon seinen einzigartigen Anblick.

Zion National Park photo
Photo by Leshaines123

Etwa 2 Stunden westlich vom Brice Canyon liegt der Zion National Park, dessen Canyons zum Teil auch für Wanderer erschlossen sind. Aber auch hier gibt es geführte Touren im Sattel von Mulis. Am Visiter Center am Südeingang beginnt der 10 Km lange Zion Canyon Scenic Drive, der den Windungen des Virgin River folgt.

 

Im äußersten Südwesten von Utah liegt die Stadt St. George, die sich gut für Übernachtungen und Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten der Gegend eignet. Wer hier jedoch in ein Restaurant geht, darf nicht überrascht sein, wenn dort kein Alkohol ausgeschenkt wird, denn bei den streng gläubigen Mormonen ist das ein Tabu.

Bryce Canyon photo

 

Nevada – The Silver State –

Las Vegas, Lake Mead, Hoover Dam

Hoover Dam photo
Photo by wwarby

Etwa 2 – 3 Stunden südwestlich von St.George erreicht man das Spielerparadies Las Vegas. Bevor man dort hinkommt, lohnt sich ein kleiner Abstecher zum Lake Mead, einem weiteren Stausee des Colorado River, der durch den Bau des Hoover Dam südlich der Stadt entstanden ist.

Angefangen hat alles im Jahr 1942, als der Mafia Boss von Los Angeles, Benjamin (Bugsy) Siegel, einen Deal mit einigen Barbesitzern der Gegend machte und das berühmte Flamingo Hotel mit einem Spielkasino eröffnete.

 

 

Eines der berühmtesten ist sicherlich das 1966 erbaute Cesar’s Palace, das oft auch Schauplatz von Weltmeisterschaftsboxkämpfen mit Muhamed Ali und anderen Größen dieses Sports war. Und Las Vegas wäre nicht Las Vegas, wenn es nicht auch andere Sehenswürdigkeiten der Welt im Miniaturformat gäbe. Ob es der Eiffelturm ist, Venedig oder das Münchner Hofbräuhaus mit Original Bier und Essen aus Bayern, hier bekommt man alles geboten.

Las Vegas photo

 

 

Kalifornien – Death Valley, Yosemite National Park

 Death Valley photoVon Las Vegas geht die Reise 660 Km nach Westen über die kalifornische Grenze zum Death Valley. Hier im Death Valley National Monument sieht man vom Wind geformte Dünen, zerklüftete Berge, Vulkankrater und versteckte Talbecken. Dieser Wüstenpark ist reich an Kontrasten, Farben und Überraschungen. Auf eines sollte man besonders im Sommer immer gefaßt sein: Wenn die Lufttemperaturen bis zu 50 Grad Celsius erreichen, muß man am Boden mit bis zu 90 Grad rechnen.

Vom Death Valley aus geht es dann in nordwestlicher Richtung durch die Berge der Sierra Nevada zum Yosemite National Park. Alles, was man Ihnen über den 3081 qKm großen Park vorgeschwärmt hat ist wahr. Wunderschöne Seen, rauschende Bergbäche, Riesen-Mammut Bäume und grüne Wiesen mit Mohnblumen und Lupinen, El Capitan, ein riesiger freistehender Granitblock, und Half Dome, beides Träume der Bergfreaks. Ein Pflichtpunkt für alle, die in diese Gegend kommen: das Yosemite Valley, 12 hinreißende Km lang. In der Mariposa Grove, 55 Km südlich des Yosemite Valley, steht Grizzly Giant, der mit 2700 Jahren älteste hier stehende Mammutbaum.

Yosemite photo

 

Von Yosemite  aus sind es dann noch ca. 150 Km bis nach San Francisco. Wer Lust hat, mehr zu erfahren über diese Traumstadt an der Golden Gate und die Traumstraße am Pazifik bis nach los Angeles und San Diego dem empfehle ich meine beiden Artikel zu diesen Themen.

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Über Manfred Sielaff

Ich bin Manfred Sielaff und seit 1986 im Sales und Marketing der IT Branche tätig. 2012 habe ich mich entschlossen ins Internet Business einzusteigen. Auf meinem Weltreisen Blog veröffentliche ich regelmäßig Reiseberichte und Reiseangebote aus aller Welt. Länder, Kontinente, Städte und Inselparadiese sind das Motto meines Blogs. USA, Kanada, Mexico, Karibik, Asien, Europa und Deutschland sind derzeit meine Regionen. Weitere werden folgen. Last-Minute Angebote, Pauschalreisen oder Spezialreisen, wie z.B. Golf-Urlaube, Wandertouren oder Reisen zu Sportereignissen, wie z.B. Champions League gehören ebenfalls zum Inhalt meiner Reiseangebote und Berichte.

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